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Über DKN

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Das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN) ist ein unabhängiges wissenschaftliches Beratungsgremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und nationaler Ansprechpartner für die Entwicklungen und Aktivitäten im Rahmen des internationalen Forschungsprogramms für globale Nachhaltigkeit „Future Earth“ und des „World Climate Research Programme (WCRP) “.

Das DKN unterstützt die fächerübergreifende, integrative Nachhaltigkeitsforschung im nationalen und internationalen Kontext und damit die Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen. Es sollen Forschungsaktivitäten vorangebracht werden, die die Wege hin zu einer global nachhaltigen Entwicklung und Gesellschaft befördern, Problemstellungen systemisch angehen und gesellschaftsrelevantes Wissen erzeugen. Das DKN wird jeweils für drei Jahre von der DFG berufen und bietet der deutschen Wissenschafts-Community eine Plattform des Austauschs und der Vernetzung zur Nachhaltigkeitsforschung und fördert deren weitere Entwicklung.

Das Komitee steht in der Tradition nationaler DFG-Gremien (direkter Vorläufer war das Nationale Komitee für Global Change Forschung, NKGCF), die seit geraumer Zeit die Belange der internationalen Programmforschung spiegeln, kritisch begleiten und weiterentwickeln. Durch die fächerübergreifenden, programmbezogenen und internationalen Aufgaben unterscheidet sich das DKN von DFG-Senatskommissionen (z.B. Senatskommission für Erdsystemforschung). Das DKN unterscheidet sich auch von Gremien der Bundesregierung wie dem „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ (RNE) oder dem „Wissenschaftlichen Beirat für Globale Umweltfragen" (WBGU), weil es im Gegensatz zu diesen keine originär politikberatende, sondern eine forschungsbezogene und programmberatende Funktion in erster Linie für die Wissenschaft wahrnimmt.

Auch aufgrund dieser Alleinstellung wurde das DKN im Jahr 2017 gebeten, als einer von drei wissenschaftlichen Trägern der „Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030“ zu fungieren, die ihrerseits die Aufgabe übernommen hat, Nachhaltigkeitspolitik wissenschaftlich zu reflektieren und innovative Impulse sowohl in Richtung Politik und Gesellschaft als auch in Richtung Forschung und Bildung zu geben.